... seit vielen Jahren als Ingenieur helfend in Nepal tätig, koordiniert zusammen mit seinem deutschen Kollegen Hilfseinsätze im Erdbebengebiet. Ihn hören wir hier im Interview: Was hat Sie beim Erdbeben in Nepal am meisten betroffen gemacht? Zu sehen, wie ein zu den zwanzig ärmsten Ländern weltweit zählendes Land wie Nepal, durch eine solche Katastrophe – wortwörtlich- erschüttert wird. Und wie lange es in den nicht so schlimm betroffenen Gegenden gedauert hat, bis realisiert

Zwei Ärzte der Hilfsorganisation, mit der die Helfer der Angelbachtaler Entwicklungsinitiative „Provide e.V.“ vor Ort zusammenarbeiten, wurden mit einem Armee-Hubschrauber in ein entlegenes Bergdorf geflogen. Durch die Regenfälle saßen sie dort fest, auch ein Fußmarsch heraus war nicht mehr möglich. Sie berichteten telefonisch: „Es gibt hier weniger Verletzte und Tote als angenommen, die medizinische Arbeit ist nicht mehr das Wichtigste.

Zwei deutsche Provide-Mitarbeiter helfen bereits heute in Nepal Betroffenen des Erdbebens – offiziell, im Auftrag der nepalesischen Regierung. „Wir sind alle wohlauf“, so ein Provide-Mitarbeiter aus Pokhara kurz nach dem Beben über Skype. Das Epizentrum lag in den Bergen zwischen Pokhara und Kathmandu. In Pokhara selbst gab es keine größeren Schäden. Dagegen sind die Zerstörungen...